
Wolfgang Feindt: ZDF-Redakteur und Filmproduzent gestorben
Wer im deutschen Fernsehen eine starke Krimireihe oder einen packenden Mehrteiler sah, hatte oft Wolfgang Feindt die Hand im Spiel. Der ZDF-Redakteur und Executive Producer starb am 27. September 2024 – und hinterließ eine Lücke in der internationalen Koproduktionslandschaft, die weit über die Erfolgsserie „Marie Brand“ hinausreicht.
Geburtsdatum: 10. Mai 1964 ·
Geburtsort: Mönchengladbach ·
Sterbedatum: 27. September 2024 ·
Beruf: ZDF-Redakteur, Executive Producer, Filmproduzent ·
Bekannte Werke: Verdammnis (2009), Vergebung (2009), Schändung (2014)
Kurzüberblick
- Geboren am 10. Mai 1964 in Mönchengladbach (SZ-Gedenken)
- Redakteur und Executive Producer beim ZDF (Berlin.de)
- Gestorben am 27. September 2024 (Crew United)
- Todesursache nicht offiziell bestätigt
- Details zu Ehefrau und Kindern nicht öffentlich dokumentiert
- Keine Informationen zu einer Krankheit vor seinem Tod
- 10. Mai 1964: Geburt in Mönchengladbach (Crew United)
- 27. September 2024: Tod von Wolfgang Feindt (Wikipedia)
- November 2024: Traueranzeige in der SZ veröffentlicht (SZ-Gedenken)
- Seine Produktionen bleiben in den Mediatheken verfügbar
- Branche würdigt sein Erbe in der internationalen Koproduktion
- Keine neuen Projekte unter seiner Leitung zu erwarten
Sieben Fakten auf einen Blick, die das Profil von Wolfgang Feindt skizzieren – von den Anfängen bis zu seinem Tod 2024.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Vollständiger Name | Wolfgang Feindt |
| Geburtsdatum | 10. Mai 1964 |
| Geburtsort | Mönchengladbach, Deutschland |
| Sterbedatum | 27. September 2024 |
| Beruf | Redakteur, Executive Producer, Filmproduzent |
| Arbeitgeber | ZDF |
| Bekannte Werke | Verdammnis, Vergebung, Schändung, Marie Brand |
Der rote Faden: Ein Mann, der von der Universität direkt zum öffentlich-rechtlichen Sender fand und dort über drei Jahrzehnte hinweg zum Gesicht anspruchsvoller Fiktion wurde.
Wer war Wolfgang Feindt?
Frühes Leben und Ausbildung
- Geboren am 10. Mai 1964 in Mönchengladbach (SZ-Gedenken)
- Studium der Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (Wikipedia)
- Diplom in Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Wikipedia)
Wolfgang Feindt wuchs in Mönchengladbach auf, bevor er sich für einen Weg entschied, der an die Schnittstelle von Kunst und Organisation führte. Seine akademische Laufbahn – erst Theaterwissenschaft, dann Kulturmanagement – legte den Grundstein für eine Karriere, die später Programme mit internationaler Reichweite verantworten sollte. Die Kombination aus künstlerischem Verständnis und betriebswirtschaftlichem Wissen war in der deutschen Fernsehlandschaft der 1990er Jahre selten und machte ihn zu einem gefragten Redakteur.
Karriere beim ZDF
- Seit 1996 Redakteur beim ZDF (Wikipedia)
- Verantwortlich für deutsche Serien, TV-Dramen, Events und Mehrteiler (Berlin.de)
- Schwerpunkt internationale Koproduktion (ZDF Presseportal)
Ab 1996 war Feindt fester Bestandteil der ZDF-Redaktion und stieg schnell zum Executive Producer auf. Ein Berliner Veranstaltungsprofil von 2019 beschrieb ihn als für „deutsche Serien, TV-Dramen, Events und Mehrteiler mit Schwerpunkt internationale Koproduktion“ verantwortlich (Berlin.de). Das ZDF-Presseportal ordnete ihn 2021 der Hauptredaktion Internationale Fiktion zu (ZDF Presseportal). Seine Aufgabe: Programme finden, die sowohl in Deutschland als auch international funktionieren – eine anspruchsvolle Brückenposition.
Feindt wählte keine rein deutsche Nischenproduktion, sondern suchte den internationalen Markt – genau das machte das ZDF im Bereich Fiktion für viele Jahre zum führenden öffentlich-rechtlichen Sender in Europa.
Tod und Gedenken
- Gestorben am 27. September 2024 (SZ-Gedenken)
- Traueranzeige in der Süddeutschen Zeitung am 2. November 2024 veröffentlicht (SZ-Gedenken)
- Beta Film würdigte ihn als langjährigen Partner (Beta Film via LinkedIn)
Feindt starb mit 60 Jahren. Die genaue Todesursache wurde nicht offiziell bekannt gegeben. Familie und Weggefährten verabschiedeten sich im November 2024 mit einer Anzeige in der Süddeutschen Zeitung – ein Format, das traditionell für Menschen mit überregionaler Bedeutung reserviert ist (SZ-Gedenken). Beta Film, ein langjähriger Koproduktionspartner, verabschiedete sich öffentlich und nannte ihn einen Kollegen, der „über die Jahre zu einem echten Freund geworden sei“ (Beta Film via LinkedIn).
Die Implikation: Der Abschied fiel nicht nur im privaten Kreis, sondern auch in der Branche deutlich aus. Wer als Redakteur eines öffentlich-rechtlichen Senders einen solchen Nachruf von einem internationalen Vertriebspartner erhält, hat mehr hinterlassen als nur Dienstakte.
Fazit: Wolfgang Feindt prägte das ZDF durch seine internationale Ausrichtung – sein Tod bedeutet einen Verlust für die deutsche Fernsehlandschaft.
Ist Wolfgang Feindt Redakteur beim ZDF?
Aufgaben als Redakteur
- Seit 1996 Redakteur mit Fokus auf Fiktion und Koproduktion (Wikipedia)
- Verantwortlich für deutsche Serien und Mehrteiler (Berlin.de)
- Betreute internationale Formate wie „Kommissarin Lund“, „The Team“ und „Die Brücke“ (Berlin.de)
Ja, Wolfgang Feindt war langjähriger Redakteur beim ZDF – aber seine Rolle ging weit über die klassische Redaktionstätigkeit hinaus. Er war nicht nur für die Auswahl und Entwicklung von Drehbüchern zuständig, sondern steuerte als Executive Producer auch die Produktionsseite. Das Berliner Veranstaltungsprofil von 2019 listet Formate, die unter seiner Ägide liefen: die dänisch-schwedische Hitserie „Die Brücke – Transit in den Tod“, die paneuropäische Serie „The Team“ und die „Mankell-Kollektion“ (Berlin.de).
Rolle als Executive Producer
- Executive Producer für internationale Koproduktionen (Wikipedia)
- Betreute die Stieg-Larsson-Trilogie fürs ZDF (Berlin.de)
- Verantwortlich für die Serie „Marie Brand“ (Crew United)
Als Executive Producer trug er die Verantwortung für Budget, Drehplan und die kreative Ausrichtung. Die Stieg-Larsson-Trilogie – international bekannt als „Verblendung“, „Verdammnis“, „Vergebung“ – war eines seiner prestigeträchtigsten Projekte. Crew United listet für 2024 mehrere ZDF-Produktionen mit Feindt als Redakteur, darunter „Marie Brand und die Königin von Köln“ und „How to Kill Your Sister“ (Crew United).
Zusammenarbeit mit Beta Film
- Langjährige Partnerschaft mit Beta Film GmbH (Beta Film via LinkedIn)
- Gemeinsame Produktionen und internationale Vermarktung (Beta Film via LinkedIn)
- Beta Film würdigte Feindt als Verfechter von Qualität und Werten (Beta Film via LinkedIn)
Beta Film – einer der führenden unabhängigen TV-Vertriebe Europas – war der natürliche Partner für Feindts internationale Ambitionen. Die Zusammenarbeit erstreckte sich über Jahre und umfasste zahlreiche Projekte, die das ZDF international positionierten. Der LinkedIn-Beitrag von Beta Film vom 26. November 2024 spricht von einem „Verfechter von Qualität und Werten in der deutschen Fernsehlandschaft“ (Beta Film via LinkedIn).
Feindt war kein Redakteur im stillen Kämmerlein. Er war der Mann, der dafür sorgte, dass dänische Krimis und schwedische Thriller auf Deutsch im ZDF landeten – und deutsche Stoffe international sichtbar blieben.
Die Bilanz: Seine Rolle als Redakteur und Produzent prägte das ZDF-Programm nachhaltig.
Welche Filme hat Wolfgang Feindt produziert?
Bekannte Produktionen
- „Verdammnis“ (2009) – Teil der Stieg-Larsson-Trilogie (Wikipedia)
- „Vergebung“ (2009) – Fortsetzung der Larsson-Trilogie (Wikipedia)
- „Schändung“ (2014) – weiterer internationaler Krimi (Wikipedia)
- „Marie Brand“-Serie – mehrere Episoden (Crew United)
Feindts Filmografie liest sich wie eine Karte des europäischen Krimi-Genres. Die Stieg-Larsson-Verfilmungen – international unter den Titeln „The Girl Who Played with Fire“ und „The Girl Who Kicked the Hornets‘ Nest“ bekannt – waren Prestigeprojekte, die das ZDF in einer Zeit internationaler Krimi-Konkurrenz positionierten. „Schändung“ aus dem Jahr 2014 setzte diesen Weg fort. Hinzu kamen kleinere, aber feine Produktionen wie „Dan Sommerdahl – Tödliche Idylle“ und „Weiss & Morales“ (Crew United).
Filmografie
- „Millennium-Trilogie“ (2009–2010) – Redakteur (Wikipedia)
- „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ – Redakteur (Berlin.de)
- „Die Brücke – Transit in den Tod“ – Redakteur (Berlin.de)
- „Kabul“ – Redakteur (Crew United)
- „Tod von Freunden“ – Redakteur (ZDF Presseportal)
Vier Formate, eine Handschrift: Feindt suchte Stoffe, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Skandinavien oder Großbritannien funktionierten. Das ist in der öffentlich-rechtlichen Landschaft selten – die meisten Redakteure konzentrieren sich auf den heimischen Markt.
Das Muster: Feindt war ein Pionier der paneuropäischen Koproduktion, bevor dieser Begriff zum Trend wurde. Seine Filmografie zeigt einen Redakteur, der das ZDF auf die internationale Bühne hob.
Wie ist Wolfgang Feindt gestorben?
Todesursache
- Gestorben am 27. September 2024 (SZ-Gedenken)
- Todesursache nicht offiziell bestätigt
- Keine Angaben zu Krankheit in öffentlichen Quellen
Was genau zum Tod von Wolfgang Feindt führte, wurde von der Familie oder dem ZDF nicht öffentlich kommuniziert. Die Traueranzeige in der Süddeutschen Zeitung nennt lediglich die Lebensdaten – ein damals übliches Format, das Diskretion über die Todesumstände wahrt (SZ-Gedenken). Spekulationen über eine mögliche Krankheit bleiben unbestätigt. In Ermangelung offizieller Angaben ist davon auszugehen, dass die Familie bewusst Stillschweigen gewahrt hat.
Reaktionen und Nachrufe
- Traueranzeige in der Süddeutschen Zeitung am 2. November 2024 (SZ-Gedenken)
- Beta Film verabschiedete sich auf LinkedIn (Beta Film via LinkedIn)
- Würdigung durch Weggefährten und Kollegen
Die Reaktionen auf Feindts Tod kamen nicht nur aus dem privaten Umfeld. Beta Film, der langjährige Koproduktionspartner, veröffentlichte einen Nachruf auf LinkedIn, der Feindts „Anspruch an Qualität und Werte“ hervorhob (Beta Film via LinkedIn). Die Süddeutsche Zeitung druckte eine Traueranzeige der Familie – ein Zeichen dafür, dass Feindt auch über die Branche hinaus bekannt war.
Ein Mann, der jahrelang Geschichten erzählte, wird selbst zum Gegenstand einer Geschichte – aber die letzte Seite bleibt unbeschrieben. Die fehlende Todesursache schützt die Privatsphäre, lässt aber Fragen offen.
Trotz der offenen Todesursache bleibt sein berufliches Erbe unbestritten.
Wer war Jürgen Feindt?
Verhältnis zu Wolfgang Feindt
- Jürgen Feindt (1930–1978) war deutscher Schauspieler (Wikipedia)
- Kein dokumentiertes Verwandtschaftsverhältnis zu Wolfgang Feindt
- Beide tragen denselben Nachnamen, sind aber nicht nachweislich verwandt
Jürgen Feindt – nicht verwandt mit Wolfgang Feindt – war in den 1960er und 1970er Jahren in zahlreichen deutschen Fernsehproduktionen zu sehen. Sein Karrierehöhepunkt lag lange vor Wolfgang Feindts Eintritt in die Medienbranche. Die Namensgleichheit führt immer wieder zu Suchanfragen, die die beiden Personen in Verbindung bringen wollen – jedoch ohne faktische Grundlage.
Karriere von Jürgen Feindt
- Schauspieler in Fernsehproduktionen der 1960er und 1970er Jahre (Wikipedia)
- Starb 1978 im Alter von 47 Jahren (Wikipedia)
- Keine Verbindung zur ZDF-Redaktion oder Filmproduktion
Die Verwechslungsgefahr ist real: Beide heißen Feindt, beide sind im deutschen Fernsehen präsent – aber auf komplett unterschiedlichen Ebenen. Während Jürgen Feindt vor der Kamera stand, agierte Wolfgang Feindt dahinter. Die Suche nach „Feindt“ führt oft zu beiden, daher die Klarstellung.
Was dies bedeutet: Für Nutzer, die auf der Suche nach Wolfgang Feindt sind, ist die Unterscheidung wichtig. Der ZDF-Redakteur ist nicht der Schauspieler. Eine Verwechslung, die sich schnell aufklären lässt.
crew-united.com, imago-images.de, imdb.com, variety.com, networkmovie.de, c21media.net
Ein detaillierter Blick auf Leben und Karriere von Wolfgang Feindt zeigt seine prägenden Jahre beim ZDF und seine Arbeit als Executive Producer.
Häufig gestellte Fragen
Ist Wolfgang Feindt mit Jürgen Feindt verwandt?
Nein. Jürgen Feindt war ein Schauspieler (1930–1978), während Wolfgang Feindt ein ZDF-Redakteur war. Es gibt keine dokumentierte Verwandtschaft zwischen beiden.
Welche Ausbildung hatte Wolfgang Feindt?
Er studierte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen und absolvierte ein Diplom in Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Wikipedia).
Für welche ZDF-Formate war Wolfgang Feindt verantwortlich?
Er betreute unter anderem die Stieg-Larsson-Trilogie, „Kommissarin Lund“, „Die Brücke – Transit in den Tod“, „Marie Brand“ und „Kabul“ (Berlin.de).
Gibt es einen Wikipedia-Eintrag zu Wolfgang Feindt?
Ja, Wikipedia führt einen Artikel über Wolfgang Feindt mit biografischen Daten und Filmografie (Wikipedia).
Wo ist Wolfgang Feindt geboren?
Er wurde am 10. Mai 1964 in Mönchengladbach, Deutschland, geboren (SZ-Gedenken).
Wie alt war Wolfgang Feindt bei seinem Tod?
Er wurde 60 Jahre alt. Sein Geburtsdatum war der 10. Mai 1964, sein Sterbedatum der 27. September 2024.
Hat Wolfgang Feindt einen Nachruf in großen Zeitungen erhalten?
Ja, die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte am 2. November 2024 eine Traueranzeige mit seinen Lebensdaten (SZ-Gedenken).
Diese Antworten geben einen Überblick über die wichtigsten Aspekte im Leben von Wolfgang Feindt.
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„Wir verabschieden uns von Wolfgang Feindt, unserem langjährigen Partner beim ZDF. Ein Verfechter von Qualität und Werten in der deutschen Fernsehlandschaft.“
— Beta Film GmbH, via LinkedIn, November 2024 (Quelle)
Feindt war nicht nur Redakteur, sondern auch Executive Producer mit einem Gespür für internationale Stoffe. Seine Arbeit prägte das Profil des ZDF im Bereich Fiktion über zwei Jahrzehnte.
— basierend auf Informationen von Berlin.de (Quelle)
Wolfgang Feindt hat das deutsche Fernsehen nicht nur begleitet – er hat es mitgestaltet. Seine Handschrift findet sich in Formaten, die über Jahre hinweg Millionen Zuschauer fesselten. Für die ZDF-Redaktion bedeutet sein Tod den Verlust eines Netzwerkers, der Brücken zwischen deutscher und internationaler Fiktion baute. Die Lücke, die er hinterlässt, wird nicht einfach zu schließen sein. Für die Zuschauer bleibt die Erinnerung an Geschichten, die ohne ihn nicht im Programm gewesen wären. Der Handlungsauftrag für das ZDF: die internationale Koproduktion fortführen, die Feindt so leidenschaftlich vorangetrieben hat – oder das Risiko eingehen, im globalen Fernsehmarkt an Boden zu verlieren.